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KULTUR & FREIZEIT | am Kronplatz | Naturschönheiten

Naturschönheiten am Kronplatz

Wer seinen Urlaub in einem der Hotels am Kronplatz verbringt, kann sich nicht nur über bestens präparierte Skipisten freuen, sondern wird auch mit zahlreichen Naturschönheiten belohnt.

Erleben Sie die Erdpyramiden von Terenten, die Bauernbäder Valander und die Säulenfichte bei Issing

Die Erdpyramiden von Terenten
Etwas oberhalb des Dorfes, auf einem Erosionsgelänge von ungefähr 150 m Breite, haben sich etwa ein Dutzend Erdpyramiden herausgebildet. Entstanden sollen sie vor etwa hundert Jahren sein, als der Ternerbach sich bei einem Hochwasser im Jahre 1873 in den Schutt fraß. Die weißen Türme, zum Teil mit Deckstein abgeschlossen, sind in jedem Falle einen Ausflug wert.
Das Material der Erdpyraminden stammt aus Moränenablagerungen der letzten Eiszeit, die vor rund 10.000 Jahren zu Ende ging. Diese Ablagerungen sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt, während sie in den oberen Schichten vorwiegend aus Feinschutt bestehen, der, da die Ablagerungen vorwiegend granitischen Ursprungs sind, besonders hell gefärbt ist. Die Decksteine der Pyramiden sind teilweise stark abgerundet, denn der Schutt stammt nicht aus der Gegend, sondern wurde viele Kilometer - wahrscheinlich aus dem Ahrntal - verfrachtet.
Erreichbarkeit:
Vom Verkehrsbüro Terenten (Dorfzentrum) aus führt ein mit Nr. 2 markierter Weg über Felder bis zur Stelle, wo der Weg nahe an den östlichen Hang des Terententales heranführt. Hier befinden sich die Erdpyramiden (1350 m). Die Erdpyramiden sind auch mit dem Auto erreichbar. Höhenunterschied: 230 m, Gehzeit: 40 Min.

 

Bauernbäder Valdander
Seit 1507 verbindet eine geheimnisvolle Legende Bad Valdander mit der Vergangenheit. Sie erzählt, dass ein Hirtenbube die Quelle entdeckt hat. Beim Kochen wurde das Wasser milchweiß und besaß einen bittersalzigen Geschmack. Das Wasser fand langsam Verwendung zur Heilung vieler Krankheiten. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass sich dieses Wasser aufgrund seiner Inhaltsstoffe für die Behandlung bestimmter Krankheiten, vor allem von Haut- und Knochenproblemen, eignet.
Auskünfte: Tel. +39 0474 520005

 

Die Säulenfichte bei Issing
Der 25m hohe Baum mit den dünnen, geschwungenen Ästen und Zweigen, die eng am Stamm anliegen, ist der einzige seiner Art in Südtirol. Sein eigenartiges Aussehen, Geäst, das tief herabreicht und sich um den Baum windet, hat ihm auch den Namen, Schlangenfichte eingebracht. Nur am Gipfel stehen ein paar kurze Äste und Zweige wie bei einem normalen Baum rechtwinklig ab. Die Säulenfichte steht direkt neben der Straße, auf dem Weg von Terenten nach Pfalzen, am Fuße des Burghügels mit dem Schloß Schöneck.
Erreichbarkeit:
Die Säulenfichte ist gut von der Straße Terenten - Pfalzen aus ersichtlich. Auch eine Rundwanderung über einen Weg von Kiens (782m) über die Dorfstraße zum Elektrizitätswerk und von dort auf dem Weg Nr. 65 durch den Wald ist möglich. Höhenunterschied: 208m.
Gehzeit: 45 Minuten

 
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