Wettervorhersage

suche mit gosuedtirol
KULTUR & FREIZEIT | am Kronplatz | Schlösser und Burgen

Schlösser und Burgen am Kronplatz

Imposante Schlösser und Burgen erwarten Sie während Ihres Urlaubs in einem Hotel am Kronplatz. Sie sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche und glänzen auch nach hunderten von Jahres wie damals, als noch Ritter und Burgfräulein Ihrer Liebe zueinander fanden...

Einige der Schlösser und Burgen am Kronplatz:

  • Schloss Kehlburg in Gais
    In nahezu 1200 Meter Höhe, von wo man einen weiten Ausblick sowohl ins Tauferer Tal als auch über das Brunecker Talbecken genießt, krönt die Ruine der Kehlburg den weithin sichtbar bewaldeten Hügelrücken. Dieser früher eindrucksvolle Schloßbau wurde um die Jahrtausendwende von den Brixner Bischöfen errichtet. Den Grundstein zu der Burg legte wohl der hl. Bischof Albuin (975-1006). Er kaufte im Jahre 995 von dem Edelmann Liuto einen Hof auf dem Kehlburg-Plateau, auf welchem sodann die „Chela-Burg“ errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kehlburg fast durchwegs zu Lehen oder zum Pfand gegeben. Im Jahre 1433 wird Jakob IV. von Luttach als Lehnherr von Kehlburg überliefert, welcher vorher dort Schloßpfleger war.
    Als Folge des Streits zwischen Kardinal Cusanus und dem Herzog Sigmund kam es 1462 zu einem Kompromiß, wonach die Burgen des Hochstiftes (darunter auch Kehlburg) an Venedig übergeben wurden. Nach dem Ende dieses unseligen Zwistes wieder im Eigentum der Kirche, verlieh Bischof Golser 1487 die Burg dem Sigmund Dinkhauser aus Gais. Sodann scheint die Dynastie der Herren von Rost in Kehlburg auf. Das Schloß blieb bis zum Jahre 1891, also 350 Jahre lang, im Besitz der Rostschen Familie.
  • Schloss Neuhaus in Gais
    In einer guten Viertelstunde von der Talstraße bei Gais oder einer knappen Stunde auf einem stillen und angenehmen Waldweg von Uttenheim erreicht man Schloss Neuhaus.
    Welches sich in schöner Verbundenheit mit der Landschaft, umrauscht von riesigen Laubbäumen aus seiner Hügelkuppe präsentiert. Auf dem stimmungsvollen Schloßplatz, von wo aus man weit ins Tal schaut, wird man im Schatten wilder Kastanien vor der Burgschenke zur Rast eingeladen, und wer es vom Anstieg hier herauf „im Kreuz spürt“, der sollte sich von den wilden Kösten eine in die Tasche stecken, was nach der Volksheilkunde sehr hilfreich sein soll
  • Burgruine Schlössl in Uttenheim
    Die Burgruine Schlössl in Uttenheim ist auf einen an zwei Seiten abfallenden Felsengrat gelegen. An der höchsten Stelle der Bergfried, an den sich beiderseits die Ringmauer anschließt. Tiefer gelegen der Palas und die Kapelle.
  • Schloss Ehrenburg
    Der Stammsitz der Grafen Künigl liegt im Pustertal am linken Ufer der Rienz am Fuß des Getzenbergs. Das Schloss, das sich noch heute im Besitz der Grafen Künigl befindet, ist eines der wenigen Schlösser, das vollständig eingerichtet zur Besichtigung offen steht und dem Besucher einen Einblick in vergangene Wohnkultur bietet. Der interessante Bau lässt sich in zwei Teile gliedern: nach Süden der alte Teil, der kaum bauliche Veränderungen erfuhr, und nach Osten der um 1700 umgebaute Barockbau. Am so genannten alten Teil vorbei betritt man das Schloss und gelangt in den Arkadenhof. Dieser, in seiner architektonischen Harmonie eine Sehenswürdigkeit, bildet den Mittelpunkt des neueren Schlossteils. An drei Seiten erheben sich die prachtvollen Rundbogenarkaden mit Granitsäulen und feinen Kapitellen. Er wurde vor einigen Jahren mit Hilfe der Messerschmidt-Stiftung restauriert und zeigt sich heute in seiner barocken Fassung.
    Auskünfte: Tel. +39 0474 565221
  • Schloss Welsperg
    Die Burg Welsperg befindet sich auf einem Hügel, der steil auf drei Seiten zum Gsieserbach abfällt. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert von den Herren von Welsperg, welche von sich behaupteten, von den Welfen abzustammen. Tatsache ist, dass sie zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols gehörten. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol begann ihr politischer und gesellschaftlicher Aufstieg durch kluge Heiratspolitik, sowie durch geschickte Handels-, Bergbau-
    und Verwaltungstätigkeit. Nach dem Aussterben der Grafen von Welsperg um 1900 sind jetzt die Grafen Thun- Hohenstein- Welsperg, Besitzer des Anwesens. 1765 zerstörte ein Brand große Teile der Burg. Heute aber, nach einer liebevollen Restaurierung, ist sie wieder ein Zentrum des kulturellen Lebens und für jedermann ein lohnendes Besichtigungsobjekt. Im Sommer offen.
    Rundgang: Auf den Spuren Paul Trogers (1698-1762)
  • Michelsburg
    Südlich von St. Lorenzen, auf einem freistehenden Hügel thront die Ruine der Michelsburg. Ehemals brixnerisches Lehen, ging sie dann an die Grafen von Andechs, später an die von Görz und 1500 an Tirol über. Die Pustertaler Gaugrafen aber sollen schon vor 1000 hier ihren Sitz gehabt haben. Die ältesten, heute erhaltenen Bauteile reichen ins 12. Jh. zurück, so die Hochburg und der Bergfried. Später kam ein zweiter Turm dazu, im 16. Jahrhundert erfolgte ein weitgehender Umbau. Heute ist die Burg weitgehend verfallen. Als Ausflugsziel aber lohnt sie sich immer.
  • Kloster Sonnenburg
    Kurz vor St. Lorenzen, gleich neben der Hauptstraße, thront steil abfallend über der Rienz die Sonnenburg. Ursprünglich soll auf diesem Hügel die Burg der Gaugrafen von Lurn und Pustertal gestanden haben, die 1020 in ein Benediktinerinnenstift umgewandelt worden sein soll. Von dieser Anlage ist heute nichts erhalten, es finden sich aber Reste einer Ringmauer mit Schießscharten und Rondellen aus dem Mittelalter. Sie sollte den Klosterfrauen Schutz vor Angriffen bieten. Bis auf den Trakt der Äbtissinnen und der Ruine der romanischen Kirche ist das Kloster untergegangen, das 1785 durch Joseph II. aufgehoben wurde. Heute ist die Sonnenburg eine Schlosshotel, sorgfältig restauriert und stilgetreu erneuert. Bei den Arbeiten dazu wurden die Krypta der Klosterkirche und wertvolle Fresken und Plastiken entdeckt, die einen Besuch wert sind.
  • Burg Bruneck
    Stadt und Burg Bruneck wurden 1251 durch den Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und Bullenstätten gegründet. Viele Häuser, deren heutige Gestalt ins 15. und 18. Jahrhundert verweist, besitzen noch Mauern aus dieser Gründungszeit. Die Burg Bruneck liegt auf Hügel über der Stadt, der von Natur aus nur schwach befestigt ist. Der Bergfried ist von einer Ringmauer umgeben, daneben befinden sich die zwei Wohntrakte, zu denen im 14. Jahrhundert der ringsumlaufende Zwinger kam. Weitere Um- und Zubauten ergaben verbindende Wohnbauten, das Treppentürmchen und die Freitreppe im Hof. Die Burg Bruneck ist heute noch bischöflich.
  • Lamprechtsburg bei Bruneck
    Auf einem Hügel bei Bruneck, der auf drei Seiten steil zur Rienzschlucht abfällt, ließ Graf Albert von Tirol um 1220 die Lamprechtsburg erbauen. 1229 bis 1813 war sie brixnerisches Lehen. Die Burganlage, die sich durch ihre Einfachheit auszeichnet, ist durch eine ausgedehnte Ringmauer und im Süden durch einen Zwinger mit Rondell geschützt. Palais und Bergfried wurden mehrfach umgebaut.
    Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist deshalb nicht zu besichtigen!
 
foto