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Weitere Sehenswürdigkeiten in der Ferienregion Kronplatz

Am Kronplatz gibt es nicht nur Naturschönheiten, Kirchen und Kappellen, Schlösser und Burgen zu begutachten. Wenn Sie Ihren Urlaub in einem der Hotels am Kronplatz verbringen haben Sie auch die möglichen viele Sehenswürdigkeiten am Kronplatz zu bewundern. Und Ihr Urlaub am Kronplatz wird zum vollem Erfolg.

Welche Sehenswürdigkeiten Sie bei Ihrem Urlaub am Kronplatz auf keinen Fall verpassen sollten:

  • Denkmal des Pater J. Haspinger in Gsies
    Das Pater Haspinger Haus in St. Martin, ehemals Schießstand, der anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1909 als Freiluftstand errichtet wurde . Im Inneren ist heute eine fotogrammetrische Nachbildung des Gemäldes "Der Landsturm" von Albin Egger Lienz zu sehen.
    Das Pater J. Haspinger Denkmal in St. Martin wurde 1959 anlässlich der Gedenkfeier zu "150 Jahre Tiroler Aufstand 1809" vom Bildhauer Othmar Winkler in Bronze gegossen.
  • Kornmühlen in Terenten
    Interessant sind auch die Kornkästen bei vielen Bauernhöfen und die alten Kornmühlen entlang des Winnebaches und im Terner Tal.
    Bis zur Erschließung des Dorfes mit Straßen wurde in Terenten viel Korn angebaut, der Ort versorgte sich fast ausschließlich von eigenen Produkten. An den Bächen gab es Stampfen und Mühlen, Schmiedewerkstätten, wassergetriebene Sägewerke, den Rader und den Weber. Ein Abschnitt am Terner Bach ist als Mühlenlehrpfad ausgebaut. Er soll auch noch den nächsten Generationen Zeugnis von Mühe und Fleiß unserer Vorfahren geben.
    In diesem Bereich trifft man auf eine besonders bizarre Naturkreation, die Erdpyramiden.
    Sie sind aus Moräneablagerungen der letzten Eiszeit aufgebaut. Die tieferen Schichten sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt. Im oberen Bereich bestehen die Pyramiden fast nur aus feinem Material. Der eiszeitliche Schutt besteht vor allem aus verwittertem Granit und ist deshalb sehr hell. Die Erdpyramiden entstanden durch das historische Unwetter im Juli 1837. Gewaltige Schuttmassen brachen ab und wurden fortgespült.
    Der Regen und die Schneeschmelze modellierten ständig neue Säulen heraus, die sich so lange halten, wie der schützende Deckstein darüber bleibt. Heute ist der Terner Bach verbaut. Dadurch vertieft sich die Erosionsbasis nicht mehr, die Erdpyramiden können nicht mehr talwärts „wandern".
  • Ausgrabung der Römersiedlung
    Ausgrabung der Römersiedlung Sebatum, die vom Schraffl-Bühel gegenüber der Heilig Kreuz Kirche zu beiden Seiten der Rienz ein großes Stück flußabwärts reichte (es wurden von Zeit zu Zeit wieder Grabungen vorgenommen). Es handelt sich um die Reste von Wohnhäusern, um Lagerhäuser und Truppenunterkünfte.
  • Römische Meilenstein
    Römische Meilenstein von Sonnenburg (an der Hauptstraße, Richtung Sonnenburg abzweigend) des Kaisers M. Opellius Severus Macrinus und seines Sohnes Diaduminianus
  • Ladinisches Kulturinstitut „Micurà de Rü" in St. Martin in Thurn
    Das Institut hat im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeit bereits wertvolle kulturelle Arbeit geleistet und zur Stärkung des ladinischen Selbstbewusstseins beigetragen. Die Bibliothek (allgemeine Bibliothek mit Video- und Audiothek sowie Fachbibliothek) ist von Montag bis Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr allgemein zugänglich. Im Sommer werden verschiedene Ausstellungen von ladinischen Künstlern organisiert.
  • Mühlental in Campill
    Es handelt sich hierbei um acht vollkommen restaurierte Mühlen, welche - verteilt auf eine Strecke von ca. 1,5 km - längs des Seresbaches gelegen sind. Dort wurde eine Art Lehrpfad errichtet, der die Besucher von Mühle zu Mühle führt. Die Mühlen sind teilweise noch heute in Betrieb und stellen ein lebendiges Zeugnis einer althergebrachten Kultur dar. Das Mühlental kann somit als wahres Freilichtmuseum bezeichnet werden.
  • Weiler in Campill
    Von historischer und kultureller Bedeutung sind auch die alten ladinischen „Viles". Auf den sonnigen Hängen kann man eine Vielzahl kleiner Weiler - auf Ladinisch „Viles" genannt - bewundern, die aus einer Ansammlung typischer ladinischer Bauernhäuser bestehen.
  • Bauernbäder Valdander
    Seit 1507 verbindet eine geheimnisvolle Legende Bad Valdander mit der Vergangenheit. Sie erzählt, dass ein Hirtenbube die Quelle entdeckt hat. Beim Kochen wurde das Wasser milchweiß und besaß einen bittersalzigen Geschmack. Das Wasser fand langsam Verwendung zur Heilung vieler Krankheiten. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass sich dieses Wasser aufgrund seiner Inhaltsstoffe für die Behandlung bestimmter Krankheiten, vor allem von Haut- und Knochenproblemen, eignet.
    Auskünfte: Tel. +39 0474 520005
  • Catarina Lanz
    Im Kampfe gegen die französische Truppen Napoleons kam die junge Ennebergerin Catarina Lanz zu Ehren, die 1771 in St.Vigil in Enneberg geboren wurde. Mit 26 Jahren, also un 1797, kämfte sie heldenhaft in Spinges, einem Dörfchen in der Nähe von Brixen, mit einer Mistgabel, um das Kirchlein und den anliegenden Friedhof vor der Schändung zu bewahren. Die bronzene Statue, die im Dorfzentrum von St.Vigil an die Enneberger Heldin erinnert, ist ein Werk des ladinischen Bildhauers Otto Irsara aus Abtei.
  • Die Säulenfichte bei Issing
    Der 25m hohe Baum mit den dünnen, geschwungenen Ästen und Zweigen, die eng am Stamm anliegen, ist der einzige seiner Art in Südtirol. Sein eigenartiges Aussehen, Geäst, das tief herabreicht und sich um den Baum windet, hat ihm auch den Namen, Schlangenfichte eingebracht. Nur am Gipfel stehen ein paar kurze Äste und Zweige wie bei einem normalen Baum rechtwinklig ab. Die Säulenfichte steht direkt neben der Straße, auf dem Weg von Terenten nach Pfalzen, am Fuße des Burghügels mit dem Schloß Schöneck.
    Erreichbarkeit:
    Die Säulenfichte ist gut von der Straße Terenten - Pfalzen aus ersichtlich. Auch eine Rundwanderung über einen Weg von Kiens (782m) über die Dorfstraße zum Elektrizitätswerk und von dort auf dem Weg Nr. 65 durch den Wald ist möglich. Höhenunterschied: 208m.
    Gehzeit: 45 Minuten
  • Die Erdpyramiden von Terenten
    Etwas oberhalb des Dorfes, auf einem Erosionsgelänge von ungefähr 150 m Breite, haben sich etwa ein Dutzend Erdpyramiden herausgebildet. Entstanden sollen sie vor etwa hundert Jahren sein, als der Ternerbach sich bei einem Hochwasser im Jahre 1873 in den Schutt fraß. Die weißen Türme, zum Teil mit Deckstein abgeschlossen, sind in jedem Falle einen Ausflug wert.
    Das Material der Erdpyraminden stammt aus Moränenablagerungen der letzten Eiszeit, die vor rund 10.000 Jahren zu Ende ging. Diese Ablagerungen sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt, während sie in den oberen Schichten vorwiegend aus Feinschutt bestehen, der, da die Ablagerungen vorwiegend granitischen Ursprungs sind, besonders hell gefärbt ist. Die Decksteine der Pyramiden sind teilweise stark abgerundet, denn der Schutt stammt nicht aus der Gegend, sondern wurde viele Kilometer - wahrscheinlich aus dem Ahrntal - verfrachtet.
    Erreichbarkeit:
    Vom Verkehrsbüro Terenten (Dorfzentrum) aus führt ein mit Nr. 2 markierter Weg über Felder bis zur Stelle, wo der Weg nahe an den östlichen Hang des Terententales heranführt. Hier befinden sich die Erdpyramiden (1350 m). Die Erdpyramiden sind auch mit dem Auto erreichbar. Höhenunterschied: 230 m, Gehzeit: 40 Min.
 

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