Die Berge treffen den Himmel - ein Farbenspiel entsteht: das Pustertal.
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Pustertal - Val Pusteria. Dolomiten - Dolomiti. Südtirol - Alto Adige
UNTERKUNFTSSUCHE:
Sonderausstellung " Gletscher im Treibhaus" im Naturparkhaus
vom 20.05- 21.06.2006. Informationen unter www.toblach.info

SUSSUDIO in concert: 24.05.2008
im Kulturzentrum Grand Hotel Toblach, am Samstag, 24. Mai 2008 um 20.30 Uhr, Eintritt: € 13, Reservierung: +39 328 3118344

Poolparty Kematen: 01.06.2008
Poolparty mit Livemusik: „Rudla unplugged“, im Brugghof in Kematen

Das Leben der Bergbauern: 16.05. - 27.07.2008
im Bergbaumuseum im Kornkasten Steinhaus/Ahrntal

Südtirol Italien
Sehenswertes im Hochpustertal
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Sehenswertes im Hochpustertal


Kirchen und Kapellen im Hochpustertal


Pfarrkirche zum Hl. Michael in Innichen

Die Pfarrkirche romanischen Stils stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde nach 1735 zu einem einzigartigen Barockjuwel umgebaut, dessen vielgestaltete Ornamentik bereits an den Rokoko erinnert.


Außerkirchl in Innichen

Das Außerkirchl ist ein eigenartiges Werk christlicher Baukunst und gleichzeitig ein Zeugnis barocker Volksfrömmigkeit. Es handelt sich um drei aneinandergebaute Kapellen.


Die Leidenskapelle in Innichen

Die Darstellungen der Leidenskapelle stammen aus der Werkstatt Schranzhofers und gehören zu den bedeutendsten Schöpfungen unserer einheimischen Volkskunst.


Die Altöttinger Kapelle in Innichen

Von der Leidenskapelle gelangt man in die Altöttinger Kapelle, einem polygonalen Rundbau mit Rundbogenfenstern und Mauernischen.


Die Heiliggrabkapelle in Innichen

Das Grab Christi steht wie in Jerusalem in einer polygonalen Halle mit Kuppelgewölbe, Rundbogenfenstern und einem zweigeschoßigen Arkadengang.


Filialkirche Zum Leidenden Heiland in Schmieden in Prags

Sie wurde 1735 an der Stelle einer aus dem Jahr 1690 stammenden Kapelle erbaut. 1981 wurden bei der Restaurierung ältere Fresken freigelegt. Eine schöne Arbeit ist die Kanzel mit eingelegtem Bandornament. Eindrucksvoll sind das Vortragskreuz, die Statuetten des hl. Nikolaus und des hl. Florian.


Pfarrkirche von St. Veit in Prags

Die erste urkundlich belegte Kirchweihe fand 1335 statt. Doch erst seit 1704 hat der Ort einen eigenen Priester, und erst 1891 wurde St. Veit zur eigenen Pfarrei erhoben. Die Kirche hat ein reich gegliedertes Netzgewölbe, der Hochaltar ist neugotisch. Außen an der Südwand kann man eine Sonnenuhr und eine Marmortafel mit den Namen der Seelsorger von St. Veit bewundern.




Schlösser und Festungen im Hochpustertal


Ansitz Herbstenburg

In der Nähe der barocken Pfarrkirche von Toblach liegt dieser stattliche Ansitz. Kern der Anlage ist ein mittelalterlicher Turm, der um 1500 von den Brüdern Herbst (daher der Name des Adelssitzes) erworben und zur heutigen Größe umgebaut wurde. Im Innderen sind Räume mit Gratgewölbe, Holztäfelung, Balkendecken und Wandgemälden.


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Museen und Austellungen im Hochpustertal


Dolomythos in Innichen

Eine Reise in die Wunderwelt der "Bleichen Berge"
Im Zentrum von Innichen erleben Sie einen Einblick in ein faszinierendes Naturschauspiel der Erdgeschichte: die Dolomiten. Es ist eine Reise zu den Anfängen unserer Zeit und deren versteinerten Zeugen, den Fossilen, die bis zum heutigen Tag erhalten sind und Einblick geben in die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt ferner Erdzeitalter. Fort, wo sich heute die Dolomiten erheben, herrschte über viele Jahrmillionen ein tropisches Meer: Ammoniten bewohnten es neben einer einzigartigen Korallenlandschaft, den Kassianer Schichten und der Muschel Daonella lommeli, dem Leitfossil der Wengener Schichten.
Vulkansusbrüche prägten die Landschaft und zementierten die Abdrücke einer reichen Pflanzenwelt der spärlichen Inseln in das Lavagestein. Diese wechselvolle Geschichte ist uns bis heute in Resten erhalten geblieben.
Fasziniert von dieser einzigartigen Bergwelt begannen Abenteurer und Forscher das unwegsame Gebirge zu erforschen. So sind die Dolomiten nach Deodat de Dolomieu benannt, der 1789 und 1790 das Land Tirol bereiste und den Ansporn für die Erforschung dieses Gesteins, einem Kalkstein mit besonders hohem Magnesiumanteil, legte. Berühmt wurde auch Miss Ogilivie-Gordon, eine englische Forscherin, die sich im besonderen Maße der Erforschung der Wengener und der Kassianer Schichten widmete.
Viele der hervorragendsten Geologen der Jahrhundertwende verbrachten fast ihr ganzes Leben mit dem Studium dieser einzigartigen Landschaft. Aber auch Bergsteiger begannen sich für das Gebirge zu interessieren und versuchten die bizarren Gipfel zu erklimmen.
Die Vielfalt und Schönheit der Mineralien und kristallinen Formen beflügelten nicht nur den Geist der Forscher. Seit alten Zeiten war die in ihnen entgegentretende magische Welt voller Geheimnisse und tiefgründiger Weisheiten. In Sagen und Mythen lebt sie bis zum heutigen Tage. So suchten Schatzsucher und Wissende nach Schätzen und ihren heilbringenden Kräften. Von edlen Steinen, welche ungewöhnliche Fähigkeiten und märchenhaften Zauber bringen sollten, wird berichtet. Und von den Croderes, den Felsensöhnen, und Aurona, dem Land des Lichtes. Tauchen Sie ein in die sagenhafte Welt der Dolomiten - in Dolomythos!
Lassen Sie sich verzaubern von den schönsten Fossilien, der Welt der alpinen Kristalle, der Entstehung der Dolomiten und deren Veränderung im Laufe der Zeit, dem Forscherdrang des ausgehenden 18. Jahrhunderts und den unvergesslichen Sagen, die Sie begeistern werden!
Auskünfte: Tel. +39 0474 913462 - e-mail - homepage


Stiftsmuseum in Innichen

Im Schatten der altehrwürdigen Stiftskirche steht ein nicht weniger geschichtsträchtiger Bau, dessen Äußeres seit dem 16. Jahrhundert unverändert blieb. Der östliche Teil stammt noch aus dem 10. Jahrhundert, also noch aus der Bestandszeit des von Herzog Tassilo III. im Jahre 769 gegründeten Benediktinerklosters, das um 1143 in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde. Der westliche Teil wurde um 1385 gebaut und bekam im 16. Jahrhundert das bis heute erhaltene Aussehen. Die Ziermalereien um die Fenster schufen um 1550 Maler der Brixner Schule. Die ebenerdigen Räume dienten als Speisemagazine, die Räume des Obergeschoßes sind der Kapitelsaal, das Bibliothekszimmer, der Archivraum, die Stube und der Arbeitsraum des Bibliothekars und Schulmeisters. Heute beherbergt das Haus Museum, Archiv und Bibliothek des Stiftes.
Auskünfte: Tel. +39 0474 913278


Rudolf-Stolz-Museum in Sexten

Das 1969 eröffnete Museum in Sexten zeigt in zwei Schauräumen vorwiegend Planskizzen und Entwürfe zu den zahlreichen Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten des bekannten Südtiroler Künstlers Rudolf Stolz (1874-1960), zu dessen Hauptwerk der 'Totentanz' im Sextner Friedhof und mehrere Fresken in dessen Arkaden zählen.
Um des Künstlers Schaffen zu würdigen, errichtete die Gemeinde Sexten am Hauptplatz einen gefälligen Museumsbau nach den Plänen des Schwiegersohnes, Arch. Erich Pattis. Dafür stellten die Töchter des Malers über 160 hinterlassene Werke zur Verfügung.
Auskünfte: Tel. +39 0474 710521


Das Naturparkhaus und WaldWunderWelt

Spielerisch und gleichzeitig informativ wird Natur greifbar, spürbar und sichtbar. Im Naturparkhaus erfahren Sie viel Wissenswertes über die Natur- und Kulturlandschaften des Naturparks Sextner Dolomiten und über den Naturpark Fanes - Sennes - Prags, über den geologischen Aufbau des Gebietes und über die Kriegsereignisse an der Dolomitenfront im 1. Weltkrieg.
In der Erlebniswerkstatt kann die Natur riechend und tastend, mit Augen und Ohren neu entdeckt werden. Im Aquarium tummeln sich Frösche und Lurche. Multivisionen geben Einblicke in die Vielfalt der sieben Südtiroler Naturparke.
Auskünfte: Tel. 39 0474 973017


Die Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach

Mit der Neueröffnung im September 2004 ermöglicht die Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach ihren Gästen erstmals einen Einblick in die Welt der Käseherstellung und Milchverarbeitung.
Nach einem informativen Blick auf Geschichte und Entstehung der Käseherstellung im Museumsbereich in 20 verschiedenen Stationen kann unter fachkundiger Führung die Produktion besichtigt werden. Natürlich besteht die Möglichkeit, die Produkte der Sennerei im Anschluss zu verkosten und zu erwerben.
Die Schaukäserei ist von Dienstag bis Samstag von 08.00 - 18.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag.
Auskünfte: Tel. +39 0474 971300 - e-mail - homepage


Das Haus Wassermann in Niederdorf

Das “Haus Wassermann” liegt an der Pustertaler Staatsstraße, im Dorfzentrum von Niederdorf.
Im 15. Jahrhundert noch Ansitz des Adelsgeschlechtes von Kurz, kam das Haus später in bürgerlichen Besitz.
1892 bis 1977 war es Eigentum der Familie Wassermann, die darin ein Cafè – Konditorei errichtete. Zugleich legten die kultivierten Kaffeehausbetreiber eine reichhaltige volkskundliche Sammlung an.
Der erhaltene Rest dieser Sammlung Wassermann bildet den Kern des Fremdenverkehrsmuseums.
Das renovierte Haus beeindruckt durch sein Ambiente, durch seine reichen Holztäfelungen, die Wandfresken und das Mobiliar.
Das Konzept Des Museums: Das Fremdenverkehrsmuseum Haus Wassermann dokumentiert die Geschichte des Tourismus im Hochpustertal. Erdgeschoss und erster Stock zeigen die Grundlagen des Fremdenverkehrs: die Ausstrahlung alter Wirtshäuser und der zahlreichen Bäder wurde nachinszeniert. Dargestellt ist der Bau der Pustertaler Eisenbahnlinie, der zum Fremdenverkehr moderner Prägung überleitet. Dem frühen Alpinismus in der Region ist ein eigener Raum gewidmet. In der zweiten Etage erhält der Besucher Einblick in den glänzenden Gesellschaftstourismus der Jahrhundertwende und in die Arbeitswelt des Dienstpersonals.
Auskünfte: Tel. +39 0474 745136




Weitere Sehenswürdigkeiten im Hochpustertal


Der Biomasselehrpfad im Fernheizkraftwerk Toblach

Das Fernheizwerk besteht seit 1995. Die Genossenschaft zählt 550 Mitglieder und versorgt 1.200 Haushalte in Toblach und Innichen mit Fernwärme aus Biomasse.
Im Zuge der Erweiterung des Fernheizwerkes wurde im Juni 2005 der 1. Biomasselehrpfad Europas eröffnet. Beim Besuch des Schauheizwerkes kann direkt beobachtet werden, wie aus Holzabfällen, die zum Großteil aus den heimischen Wäldern stammen, thermische und elektrische Energie gewonnen wird. Anhand von Schautafeln und mit multimedialer Hilfe erfahren Sie alles Wissenswerte zum Verfahren.
Der Schaugang ist von Montag - Freitag von 09.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Jeden Donnerstag (Hauptsaison) um 16.00 Uhr wird eine Führung unter fachkundiger Leitung angeboten.
Auskünfte: Tel. 39 0474 973214


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