Die Berge treffen den Himmel - ein Farbenspiel entsteht: das Pustertal.
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Pustertal - Val Pusteria. Dolomiten - Dolomiti. Südtirol - Alto Adige
UNTERKUNFTSSUCHE:
Merrick Openair 7.+8. Juni 2008
Jubiläumsfest 10 Jahre Merrick live Band mit Openair. Info: www.merrick.bz.it

The unlimited Beatles Show- 23.05.2008
im Kulturzentrum Sillian ab 20 Uhr

SUSSUDIO in concert
im Kulturzentrum Grand Hotel Toblach, am Samstag, 24. Mai 2008 um 20.30 Uhr, Eintritt: € 13, Reservierung: +39 328 3118344

Köstlichkeiten des Villnösser Bergfrühlings
Genießen Sie in dieser Woche frühlingshafte Fisch- und Spargelgerichte, zubereitet vom Chefkoch Messner Oskar vom 17.-22.05.2008. Reservierung erwünscht. Tel. 0472 840127

Südtirol Italien
Kronplatz Südtirol Dolomiten
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Sehenswertes in der Ferienregion Kronplatz


Kirchen und Kapellen in der Ferienregion Kronplatz


Pfarrkirche Gais

Die Pfarrkirche Gais blickt auf eine lange Geschichte zurück und zählt heute zu den ältesten und interessantesten Landkirchen von ganz Tirol.


Pfarrkirche Uttenheim

Pfarrkirche Uttenheim war ursprünglich romanisch, wurde aber später gotisiert und hatte einen höchst wertvollen Altar des so genannten "Meister v. Uttenheim" (ca. 1430-1480), dessen richtigen Namen man nicht kennt. Heute zählt man ihn zu den großen Meistern der Gotik und vermutet in ihm den Lehrmeister des großen Michael Pacher.


Bergkapelle Schloss Neuhaus

Bergkapelle Schloss Neuhaus war am Anfang des 17. Jahrhunderts ein beliebter Wallfahrtsort. Im Jahre 1999 machte sich die Familie Hofer um die Renovierung der gesamten Kapelle verdient.


Pfarrkirche von St. Martin in Thurn

Diese verfügt über einige Statuen von Dominikus Moling, einem Gadertaler Bildhauer aus der Zeit des Barock.


Kapelle des Heiligen Antonius von Padua in Pikolein

In dieser Kapelle, die auf das Jahr 1688 zurückgeht, ist ein Triptychon des Künstlers Vinatzer zu sehen. In der Umgebung der Gemeinde gibt es auch noch einige andere Heiligenkapellen, welche ein Zeichen des tiefen Glaubens und der großen Frömmigkeit des Volkes sind.


Kirche der Heiligen Lucia in Campill

Ein Dokument aus dem Jahr 1371 bestätigt bereits die Existenz dieser Kirche, welche dann aber um das Jahr 1490 von einer furchtbaren Überschwemmung zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde in der Zeit zwischen 1864 und 1867 in neoromanischem Stil errichtet.


Kirche des Heiligen Antonius in Untermoj

Von großem künstlerischen aber auch historisch-kulturellen Wert sind die „Barmherzigen Werke zur Erleichterung der Leibesnot”, auf denen der Maler Jan Matî Peskoller einige Einwohner aus Untermoj in den typischen Trachten der damaligen Zeit abgebildet hat.


Taistner Bildstock

Der Bildstock ist ein schöner, schlank gebauter „Tabernakel“ mit Pyramidendach. Die vier Nischen bergen einen Bilderzyklus, der die Muttergottes mit Christkind, Katharina und Margareth , einen Ölberg, Wolfgang und Martin, eine Kreuztragung, Andreas und Leonhard, eine Kreuzigungsgruppe und die Kirchenpatrone von Taisten, Ingenuin und Albuin, einschließt. Aus den Vierpassmedaillons sehen uns die Kirchenväter und Evangelistensymbole an. Die Fresken werden der Brunecker Malerschule (um 1460) zugeschrieben.


Wallfahrtsort Maria Saalen

Eine der beliebtesten Walfahrtsorte im Pustertal ist Maria Saalen. Als die Kirche gebaut wurde, siedelten sich dort einige Familien an. So entstand der Weiler Saalen. Bewundernswert ist die schwarze Madonna in der Wallfahrtskirche, die ein Bauer einer Sage nach aus dem Boden gepflügt haben soll. Viele Leute pilgern heute noch nach Maria Saalen. Saalen ist auch für viele Familien und Feriengäste ein beliebter Ausflugsort. In dem nahe liegenden Gasthof wird man mit Speise und Trank bestens versorgt. Von dort führt ein Fußweg hinunter nach Montal.


Die Kirche von Enneberg-Pfarre

Die Besiedlung des Gadertales erfolgte vom Norden her und Enneberg-Pfarre war mit Sicherheit die erste Ortschaft. Die wenigen Bauten des Dorfzentrums schließen sich eng um die Kirche mit ihrem 56 m hohen, gotischen Turm. Die Kirche von Enneberg-Pfarre kann als Mutterkirche angesehen werden, da von ihr allein und für lange Zeit das religiöse Leben über das ganze Tal ausgestrahlt wurde.
Die heutige Kirche ist ein stattlicher Barockbau in Kreuzform. Von besonderer Schönheit ist der im Renaicance-Stil kunstvoll holzgeschnitzte Hochaltar. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahre der Pest 1636. In der Mitte ist die Wunderstatue der Gnadenmutter sichtbar. Von 1700 bis 1914 war Enneberg-Pfarre auch Sitz des Dekanates und bwohl sich der Sitz nun in St.Leonhard in Abtei befindet, heißt das Dekanat immer noch Dekanat Enneberg.
Sowohl für die Bevölkerung des Gadertales als auch für die Pilger aus dem Pustertal ist die Kirche von Enneberg-Pfarre ein beliebtes und vielbesuchtes Wallfahrtsziel.


Die Kirche von St. Vigil in Enneberg

Die Pfarrkirche von St.Vigil stellt für das Dorf und für die ganze Gemeinschaft ein wahres Schmuckstück spätbarocker Kunst dar.
Die Fresken stammen aus der Hand des berühmten Malers Matthäus Günther, damals Rektor der Augsburger Akademie. Zweifellos handelt es sich bei dieser Malerei um große Kunst. Wer die Kirche betritt und die Fresken Günthers bewundert hat, der sollte nicht versäumen, auch die eleganten Seitenchöre, sowie die schöne Stuckkanzel von Singer und den reichen Stuckrahmen des Muttergottes-Bildes zu besichtigen.
Eine besondere Zierde der Kirche sind die Bilder der vierzehn Kreuzwegstationen des Bozner Malers Karl Henrici aus dem Jahre 1783.


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Schlösser, Festungen und Ansitze in der Ferienregion Kronplatz


Schloss Kehlburg in Gais

In nahezu 1200 Meter Höhe, von wo man einen weiten Ausblick sowohl ins Tauferer Tal als auch über das Brunecker Talbecken genießt, krönt die Ruine der Kehlburg den weithin sichtbar bewaldeten Hügelrücken. Dieser früher eindrucksvolle Schloßbau wurde um die Jahrtausendwende von den Brixner Bischöfen errichtet. Den Grundstein zu der Burg legte wohl der hl. Bischof Albuin (975-1006). Er kaufte im Jahre 995 von dem Edelmann Liuto einen Hof auf dem Kehlburg-Plateau, auf welchem sodann die „Chela-Burg“ errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Kehlburg fast durchwegs zu Lehen oder zum Pfand gegeben. Im Jahre 1433 wird Jakob IV. von Luttach als Lehnherr von Kehlburg überliefert, welcher vorher dort Schloßpfleger war.
Als Folge des Streits zwischen Kardinal Cusanus und dem Herzog Sigmund kam es 1462 zu einem Kompromiß, wonach die Burgen des Hochstiftes (darunter auch Kehlburg) an Venedig übergeben wurden. Nach dem Ende dieses unseligen Zwistes wieder im Eigentum der Kirche, verlieh Bischof Golser 1487 die Burg dem Sigmund Dinkhauser aus Gais. Sodann scheint die Dynastie der Herren von Rost in Kehlburg auf. Das Schloß blieb bis zum Jahre 1891, also 350 Jahre lang, im Besitz der Rostschen Familie.


Schloss Neuhaus in Gais

In einer guten Viertelstunde von der Talstraße bei Gais oder einer knappen Stunde auf einem stillen und angenehmen Waldweg von Uttenheim erreicht man Schloss Neuhaus.
Welches sich in schöner Verbundenheit mit der Landschaft, umrauscht von riesigen Laubbäumen aus seiner Hügelkuppe präsentiert. Auf dem stimmungsvollen Schloßplatz, von wo aus man weit ins Tal schaut, wird man im Schatten wilder Kastanien vor der Burgschenke zur Rast eingeladen, und wer es vom Anstieg hier herauf „im Kreuz spürt“, der sollte sich von den wilden Kösten eine in die Tasche stecken, was nach der Volksheilkunde sehr hilfreich sein soll.


Burgruine Schlössl in Uttenheim

Die Burgruine Schlössl in Uttenheim ist auf einen an zwei Seiten abfallenden Felsengrat gelegen. An der höchsten Stelle der Bergfried, an den sich beiderseits die Ringmauer anschließt. Tiefer gelegen der Palas und die Kapelle.


Schloss Ehrenburg

Der Stammsitz der Grafen Künigl liegt im Pustertal am linken Ufer der Rienz am Fuß des Getzenbergs. Das Schloss, das sich noch heute im Besitz der Grafen Künigl befindet, ist eines der wenigen Schlösser, das vollständig eingerichtet zur Besichtigung offen steht und dem Besucher einen Einblick in vergangene Wohnkultur bietet. Der interessante Bau lässt sich in zwei Teile gliedern: nach Süden der alte Teil, der kaum bauliche Veränderungen erfuhr, und nach Osten der um 1700 umgebaute Barockbau. Am so genannten alten Teil vorbei betritt man das Schloss und gelangt in den Arkadenhof. Dieser, in seiner architektonischen Harmonie eine Sehenswürdigkeit, bildet den Mittelpunkt des neueren Schlossteils. An drei Seiten erheben sich die prachtvollen Rundbogenarkaden mit Granitsäulen und feinen Kapitellen. Er wurde vor einigen Jahren mit Hilfe der Messerschmidt-Stiftung restauriert und zeigt sich heute in seiner barocken Fassung.
Auskünfte: Tel. +39 0474 565221


Schloss Welsperg

Die Burg Welsperg befindet sich auf einem Hügel, der steil auf drei Seiten zum Gsieserbach abfällt. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert von den Herren von Welsperg, welche von sich behaupteten, von den Welfen abzustammen. Tatsache ist, dass sie zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols gehörten. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol begann ihr politischer und gesellschaftlicher Aufstieg durch kluge Heiratspolitik, sowie durch geschickte Handels-, Bergbau-
und Verwaltungstätigkeit. Nach dem Aussterben der Grafen von Welsperg um 1900 sind jetzt die Grafen Thun- Hohenstein- Welsperg, Besitzer des Anwesens. 1765 zerstörte ein Brand große Teile der Burg. Heute aber, nach einer liebevollen Restaurierung, ist sie wieder ein Zentrum des kulturellen Lebens und für jedermann ein lohnendes Besichtigungsobjekt. Im Sommer offen.
Rundgang: Auf den Spuren Paul Trogers (1698-1762)


Michelsburg

Südlich von St. Lorenzen, auf einem freistehenden Hügel thront die Ruine der Michelsburg. Ehemals brixnerisches Lehen, ging sie dann an die Grafen von Andechs, später an die von Görz und 1500 an Tirol über. Die Pustertaler Gaugrafen aber sollen schon vor 1000 hier ihren Sitz gehabt haben. Die ältesten, heute erhaltenen Bauteile reichen ins 12. Jh. zurück, so die Hochburg und der Bergfried. Später kam ein zweiter Turm dazu, im 16. Jahrhundert erfolgte ein weitgehender Umbau. Heute ist die Burg weitgehend verfallen. Als Ausflugsziel aber lohnt sie sich immer.


Kloster Sonnenburg

Kurz vor St. Lorenzen, gleich neben der Hauptstraße, thront steil abfallend über der Rienz die Sonnenburg. Ursprünglich soll auf diesem Hügel die Burg der Gaugrafen von Lurn und Pustertal gestanden haben, die 1020 in ein Benediktinerinnenstift umgewandelt worden sein soll. Von dieser Anlage ist heute nichts erhalten, es finden sich aber Reste einer Ringmauer mit Schießscharten und Rondellen aus dem Mittelalter. Sie sollte den Klosterfrauen Schutz vor Angriffen bieten. Bis auf den Trakt der Äbtissinnen und der Ruine der romanischen Kirche ist das Kloster untergegangen, das 1785 durch Joseph II. aufgehoben wurde. Heute ist die Sonnenburg eine Schlosshotel, sorgfältig restauriert und stilgetreu erneuert. Bei den Arbeiten dazu wurden die Krypta der Klosterkirche und wertvolle Fresken und Plastiken entdeckt, die einen Besuch wert sind.


Burg Bruneck

Stadt und Burg Bruneck wurden 1251 durch den Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und Bullenstätten gegründet. Viele Häuser, deren heutige Gestalt ins 15. und 18. Jahrhundert verweist, besitzen noch Mauern aus dieser Gründungszeit. Die Burg Bruneck liegt auf Hügel über der Stadt, der von Natur aus nur schwach befestigt ist. Der Bergfried ist von einer Ringmauer umgeben, daneben befinden sich die zwei Wohntrakte, zu denen im 14. Jahrhundert der ringsumlaufende Zwinger kam. Weitere Um- und Zubauten ergaben verbindende Wohnbauten, das Treppentürmchen und die Freitreppe im Hof. Die Burg Bruneck ist heute noch bischöflich.


Lamprechtsburg bei Bruneck

Auf einem Hügel bei Bruneck, der auf drei Seiten steil zur Rienzschlucht abfällt, ließ Graf Albert von Tirol um 1220 die Lamprechtsburg erbauen. 1229 bis 1813 war sie brixnerisches Lehen. Die Burganlage, die sich durch ihre Einfachheit auszeichnet, ist durch eine ausgedehnte Ringmauer und im Süden durch einen Zwinger mit Rondell geschützt. Palais und Bergfried wurden mehrfach umgebaut.
Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist deshalb nicht zu besichtigen!


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Museen und Austellungen im der Ferienregion Kronplatz


Pfalzen - Latschenölbrennerei Bergila in Issing

Besichtigen Sie die Latschenölbrennerei und den Kräutergarten.
Seit 1912 Destillation nach überlieferter Tradition.
Sie können bei uns hautnah miterleben wie ätherische Öle nach alter Tradition destilliert werden. Auch unser Kräutergarten, der nach kontrolliert biologischen Richtlinien und dem Mondphasenkalender von M. Thun bearbeitet wird, ist einen Besuch wert. Sie finden hier über 70 verschiedene Heil- und Gewürzpflanzen, die auch mit deren Wirkung beschriftet sind.
Auskünfte: Tel. +39 0474 565 373


Stadtmuseum Bruneck

1990 neu gegründet und 1995 in den alten Postställen neu eröffnet, besteht das Stadtmuseum Bruneck bereits seit 1912. 1939-40 wurde es unter dem Faschismus aufgelöst und die Museumsbestände größtenteils nach Bozen deportiert. Das neue Museum beinhaltet Teile der kunsthistorischen Sammlung des ehemaligen Stadtmuseums von Bruneck, so z.B. Schnitzwerke und Gemälde von Michael und Friedrich Pacher. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf moderner und zeitgenössischer Graphik von Künstlern aus dem regionalen Umfeld. Dazu kommt eine Sonderabteilung von 'Graphik und Literatur' von verschiedenen zeitgenössischen Künstlern.
Auskünfte: Tel. +39 0474 553292 - e-mail - homepage


Südtiroler Volkskundemuseum in Dietenheim

1976 gegründet, ist das Volkskundemuseum das Älteste Südtiroler Landesmuseum. In einem stattlichen Pustertaler Ansitz (Mair am Hof), von dem schon im 19. Jh. verschiedene Reiseschriftsteller Notiz nahmen, und in dem angrenzenden Freilichtmuseum soll durch das Zueinanderstellen der Behausungen des Adels, der selbstversorgenden Bauern und der minderen Leute (Kleinhäusler) nebst einigen Werken der Volkstechnik ein sozialgeschichtlicher Blick in die Vergangenheit geöffnet werden. Das begehbare Landesmuseum ist ein Lehrpfad der Kulturgeschichte des einfachen Volkes und zeigt vor allem die Alltagsarbeit auf Hof und Feld.
Auskünfte: Tel. +39 0474 552087 - e-mail - homepage


Ladinisches Landesmuseum - Schloss Thurn in St. Martin in Thurn

1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung 'Museum Ladin Ciastel de Tor', einzurichten. Schloss Thurn, dessen Geschichte bis in das 12. Jh. zurückreicht, war einst Mittelpunkt des Gerichts 'Thurn an der Gader'. Es liefert deshalb selbst einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Dolomitenladiner, welche Nachfahren der romanisierten Urbevölkerung des Landes und als solche älteste der drei in Südtirol lebenden Sprachgruppen sind. In multimedialer Form wird die Sprache, Kultur und Geschichte der Ladinishen Bevölkerung des Dolomitengebietes dargestellt. Themenbereiche sind die Archäologie (Besiedelungsgeschichte, Sotciastel, von den Rätern zu den Ladinern), die Geschichte (Fürsten, Richter, Untertanen), die Dolomiten (Entstehung, Entdeckung, Erschließung), die Ladinische Sprache und Identität (Sprachlabor, Kunsthandwerk), die Wirtschaft (Siedlungsformen der Viles, Eisenstraße), der Aussichtsturm (Ladinoscope).
Auskünfte: Tel. +39 0474 524020 - e-mail - homepage


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Weitere Sehenswürdigkeiten in der Ferienregion Kronplatz


Denkmal des Pater J. Haspinger in Gsies

Das Pater Haspinger Haus in St. Martin, ehemals Schießstand, der anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1909 als Freiluftstand errichtet wurde . Im Inneren ist heute eine fotogrammetrische Nachbildung des Gemäldes "Der Landsturm" von Albin Egger Lienz zu sehen.
Das Pater J. Haspinger Denkmal in St. Martin wurde 1959 anlässlich der Gedenkfeier zu "150 Jahre Tiroler Aufstand 1809" vom Bildhauer Othmar Winkler in Bronze gegossen.


Kornmühlen in Terenten

Interessant sind auch die Kornkästen bei vielen Bauernhöfen und die alten Kornmühlen entlang des Winnebaches und im Terner Tal.
Bis zur Erschließung des Dorfes mit Straßen wurde in Terenten viel Korn angebaut, der Ort versorgte sich fast ausschließlich von eigenen Produkten. An den Bächen gab es Stampfen und Mühlen, Schmiedewerkstätten, wassergetriebene Sägewerke, den Rader und den Weber. Ein Abschnitt am Terner Bach ist als Mühlenlehrpfad ausgebaut. Er soll auch noch den nächsten Generationen Zeugnis von Mühe und Fleiß unserer Vorfahren geben.
In diesem Bereich trifft man auf eine besonders bizarre Naturkreation, die Erdpyramiden.
Sie sind aus Moräneablagerungen der letzten Eiszeit aufgebaut. Die tieferen Schichten sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt. Im oberen Bereich bestehen die Pyramiden fast nur aus feinem Material. Der eiszeitliche Schutt besteht vor allem aus verwittertem Granit und ist deshalb sehr hell. Die Erdpyramiden entstanden durch das historische Unwetter im Juli 1837. Gewaltige Schuttmassen brachen ab und wurden fortgespült.
Der Regen und die Schneeschmelze modellierten ständig neue Säulen heraus, die sich so lange halten, wie der schützende Deckstein darüber bleibt. Heute ist der Terner Bach verbaut. Dadurch vertieft sich die Erosionsbasis nicht mehr, die Erdpyramiden können nicht mehr talwärts „wandern“.


Ausgrabung der Römersiedlung

Ausgrabung der Römersiedlung Sebatum, die vom Schraffl-Bühel gegenüber der Heilig Kreuz Kirche zu beiden Seiten der Rienz ein großes Stück flußabwärts reichte (es wurden von Zeit zu Zeit wieder Grabungen vorgenommen). Es handelt sich um die Reste von Wohnhäusern, um Lagerhäuser und Truppenunterkünfte.


Römische Meilenstein

Römische Meilenstein von Sonnenburg (an der Hauptstraße, Richtung Sonnenburg abzweigend) des Kaisers M. Opellius Severus Macrinus und seines Sohnes Diaduminianus


Ladinisches Kulturinstitut „Micurà de Rü“ in St. Martin in Thurn

Das Institut hat im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeit bereits wertvolle kulturelle Arbeit geleistet und zur Stärkung des ladinischen Selbstbewusstseins beigetragen. Die Bibliothek (allgemeine Bibliothek mit Video- und Audiothek sowie Fachbibliothek) ist von Montag bis Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr allgemein zugänglich. Im Sommer werden verschiedene Ausstellungen von ladinischen Künstlern organisiert.


Mühlental in Campill

Es handelt sich hierbei um acht vollkommen restaurierte Mühlen, welche – verteilt auf eine Strecke von ca. 1,5 km - längs des Seresbaches gelegen sind. Dort wurde eine Art Lehrpfad errichtet, der die Besucher von Mühle zu Mühle führt. Die Mühlen sind teilweise noch heute in Betrieb und stellen ein lebendiges Zeugnis einer althergebrachten Kultur dar. Das Mühlental kann somit als wahres Freilichtmuseum bezeichnet werden.


Weiler in Campill

Von historischer und kultureller Bedeutung sind auch die alten ladinischen „Viles”. Auf den sonnigen Hängen kann man eine Vielzahl kleiner Weiler – auf Ladinisch „Viles“ genannt – bewundern, die aus einer Ansammlung typischer ladinischer Bauernhäuser bestehen.


Bauernbäder Valdander

Seit 1507 verbindet eine geheimnisvolle Legende Bad Valdander mit der Vergangenheit. Sie erzählt, dass ein Hirtenbube die Quelle entdeckt hat. Beim Kochen wurde das Wasser milchweiß und besaß einen bittersalzigen Geschmack. Das Wasser fand langsam Verwendung zur Heilung vieler Krankheiten. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass sich dieses Wasser aufgrund seiner Inhaltsstoffe für die Behandlung bestimmter Krankheiten, vor allem von Haut- und Knochenproblemen, eignet.
Auskünfte: Tel. +39 0474 520005


Catarina Lanz

Im Kampfe gegen die französische Truppen Napoleons kam die junge Ennebergerin Catarina Lanz zu Ehren, die 1771 in St.Vigil in Enneberg geboren wurde. Mit 26 Jahren, also un 1797, kämfte sie heldenhaft in Spinges, einem Dörfchen in der Nähe von Brixen, mit einer Mistgabel, um das Kirchlein und den anliegenden Friedhof vor der Schändung zu bewahren. Die bronzene Statue, die im Dorfzentrum von St.Vigil an die Enneberger Heldin erinnert, ist ein Werk des ladinischen Bildhauers Otto Irsara aus Abtei.


Die Säulenfichte bei Issing

Der 25m hohe Baum mit den dünnen, geschwungenen Ästen und Zweigen, die eng am Stamm anliegen, ist der einzige seiner Art in Südtirol. Sein eigenartiges Aussehen, Geäst, das tief herabreicht und sich um den Baum windet, hat ihm auch den Namen, Schlangenfichte eingebracht. Nur am Gipfel stehen ein paar kurze Äste und Zweige wie bei einem normalen Baum rechtwinklig ab. Die Säulenfichte steht direkt neben der Straße, auf dem Weg von Terenten nach Pfalzen, am Fuße des Burghügels mit dem Schloß Schöneck.
Erreichbarkeit:
Die Säulenfichte ist gut von der Straße Terenten - Pfalzen aus ersichtlich. Auch eine Rundwanderung über einen Weg von Kiens (782m) über die Dorfstraße zum Elektrizitätswerk und von dort auf dem Weg Nr. 65 durch den Wald ist möglich. Höhenunterschied: 208m.
Gehzeit: 45 Minuten


Die Erdpyramiden von Terenten

Etwas oberhalb des Dorfes, auf einem Erosionsgelänge von ungefähr 150 m Breite, haben sich etwa ein Dutzend Erdpyramiden herausgebildet. Entstanden sollen sie vor etwa hundert Jahren sein, als der Ternerbach sich bei einem Hochwasser im Jahre 1873 in den Schutt fraß. Die weißen Türme, zum Teil mit Deckstein abgeschlossen, sind in jedem Falle einen Ausflug wert.
Das Material der Erdpyraminden stammt aus Moränenablagerungen der letzten Eiszeit, die vor rund 10.000 Jahren zu Ende ging. Diese Ablagerungen sind mit Steinen und Blöcken durchsetzt, während sie in den oberen Schichten vorwiegend aus Feinschutt bestehen, der, da die Ablagerungen vorwiegend granitischen Ursprungs sind, besonders hell gefärbt ist. Die Decksteine der Pyramiden sind teilweise stark abgerundet, denn der Schutt stammt nicht aus der Gegend, sondern wurde viele Kilometer - wahrscheinlich aus dem Ahrntal - verfrachtet.
Erreichbarkeit:
Vom Verkehrsbüro Terenten (Dorfzentrum) aus führt ein mit Nr. 2 markierter Weg über Felder bis zur Stelle, wo der Weg nahe an den östlichen Hang des Terententales heranführt. Hier befinden sich die Erdpyramiden (1350 m). Die Erdpyramiden sind auch mit dem Auto erreichbar. Höhenunterschied: 230 m, Gehzeit: 40 Min.


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